Die Planung Ihrer Auswanderung
Wenn Sie dann ein konkretes Land ausfindig gemacht haben, das auch Ihren persönlichen Verhältnissen und Ansprüchen genügt, können Sie mit der eigentlichen Planung Ihrer Auswanderung beginnen. - Zunächst sollten Sie mal einen genaueren Zeitraum für Ihre Auswanderung festlegen. Eine Zeitspanne zwischen 1 und 2 Jahren ist durchaus ein realistischer Wert und sollte Ihnen genug Zeit geben alles in Ruhe vorzubereiten.
- Als nächstes geht es daran, die Höhe des benötigten Startkapitals zu ermitteln. Dabei spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle.
In vielen Ländern ist es so, dass Sie einen Kapitalnachweis erbringen müssen um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Wie und in welcher Höhe dieser erforderlich ist, entnehmen Sie bitte aus den jeweiligen Länderinfos. Ebenso sind die Reisekosten, die Kosten für eine Aufenthaltsgenehmigung sowie für eine evtl. Arbeitserlaubnis mit einzukalkulieren.
- Stellen Sie fest wie hoch Ihr monatlicher Bedarf für Unterkunft, Kleidung, Nahrungsmittel, Benzinkosten ect. in Ihrer neuen Heimat ist. Einen Überblick über die Lebenshaltungskosten der jeweiligen Länder, finden Sie wieder bei den Länderinfos. Hinzu kommen noch die Kosten für eine Krankenversicherung, evtl. Schulgeld und für Sie anfallende Steuern.
- Rechnen sie, auf den für Sie kalkuliertes Startkapital, nochmal mindestens 10% hinzu. Damit können Sie unvorhergesehene Kosten, die garantiert auf Sie zukommen werden, schon mal auffangen. Es kann auch nicht schaden wenn Sie das Geld für ein Rückflugticket, auf der hohen Kante liegen haben.
- Nun sollten Sie sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, das nicht überall auf der Welt deutsch gesprochen wird. Zugegeben, ist es gerade auch in Touristengebieten eine weit verbreitete Sprache aber auch dort spricht man zum Teil sogar aus purem Trotz kein Wort. Sie sollten also alsbald einen Sprachkurs belegen.
Viele Auswanderer sind so mit ihrer Planung beschäftigt, das sie keine Zeit finden, um die Sprache zu lernen. Glauben Sie mir wenn ich Ihnen sage, dass das nur ein Vorwand ist. Sprachkurse finden ganzjährig, meistens gegen Abend, bei den Volkhochschulen statt und sind mit ca. 60€ pro Kurs auch allemal bezahlbaren. Ein umfangreiches und aktuelles Angebot dazu, finden Sie auf der Website der Volkshochschule.
Wer wirklich nicht die Zeit findet einen Sprachkurs zu besuchen, sollte die Sprache im Selbststudium lernen. Ein Multimedia-Sprachkurs für so ziemlich jede Sprache, können Sie für rund 30€ auf der Website von Sprachenlernen24 erwerben. Da ich selber bereits 3 Sprachen damit erlernt habe, kann ich diese Sprachkurse nur wärmstens empfehlen.
- Wenn nicht längst geschehen, weihen Sie Ihre Familienangehörigen und engeren Freunde in Ihre Pläne ein. Geben Sie Ihnen ein wenig Zeit, sich mit der Sache anzufreunden.
- Sehr von Vorteil ist es wenn man schon einige Kontakte in der neuen Heimat geknüpft hat. Über das Internet lässt sich das relativ unkompliziert machen und Sie könne schon mal den ein oder anderen kennen lernen. Möglicherweise, findet sich ja sogar eine richtige Freundschaft oder auch eine erste Bleibe.
- In einigen Fällen macht es durchaus Sinn, einen Einwanderungshelfer zu beauftragen, wie es z.B. für Südafrika der Fall ist, da man hier schon beim Antrag der Aufenthaltsgenehmigung sehr viele Fehler machen kann. So könnte Ihr Antrag auf Grund von Formfehlern scheitern, die sich mit der entsprechenden Hilfe hätten vermeiden lassen können. Im Internet findet man dazu eine große Auswahl solcher Migration Agenturen, die Sie bei Ihrer Auswanderung begleiten. Sie sollten dabei sehr skeptisch vorgehen und sorgfältig die Angebote miteinander vergleichen, da sich in diesem Bereich sehr viele schwarze Schafe tummeln.
- Wenn Sie schulpflichtige Kinder haben, die mit auswandern, sollten Sie schon mal in Erfahrung bringen wie es mit den Bildungseinrichtungen in Ihrer neuen Heimat aussieht und, ggf. Kontakt mit einigen Schulen aufnehmen, um so schon mal eine Vorauswahl treffen zu können.
- Wenn Sie Ihre gesamte Wohnungseinrichtung mitnehmen möchten, sollten Sie frühzeitig den Transport organisieren. Informieren Sie sich hierzu auch über die Zollbestimmungen des jeweiligen Landes. In den meisten Fällen ist die Einfuhr des privaten Hab und Guts Zollfrei, davon sind PKW jedoch in der Regel ausgenommen. Eine internationale Möbelspedition übernimmt sicher gern Ihren Umzug, von Deutschland bis zu Ihrem neuen Wohnsitz, hierzu sollten Sie unbedingt mehrere Angebote einholen und diese miteinander vergleichen. So kann man schon mal ein hübsches Sümmchen sparen, das man ganz bestimmt an anderer Stelle besser brauchen kann.
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