Leben in der SchweizEin einmaliges und prägendes Merkmal des kulturellen Lebens in der Schweiz ist das Nebeneinander der vier gleichberechtigten Nationalsprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Damit befindet sich die Schweiz in der ungewöhnlichen Situation, dass sie drei der europäischen Hauptsprachen beherbergt und ihr trotzdem - abgesehen vom Rätoromanischen, das von lediglich 0,6 % der Bevölkerung gesprochen wird – keine Sprache eigen ist. Sportliche Aktivitäten sind in der Schweiz sehr beliebt. Praktisch in jeder Gemeinde stehen ausgezeichnete Sportanlagen zur Verfügung. Die zahlreichen Profi- und Freizeitsportklubs bieten Ihnen sicherlich genügend Möglichkeiten, Ihren Bewegungsdrang auszuleben.
Wohnen in der SchweizIn städtischen Großräumen kann es durchaus schwierig sein, eine passende Wohnung zu finden. Wenn man aber etwas Zeit investiert und nur lange genug die Zeitungen und amtlichen Anzeiger durchforstet oder das Geld hat sich an einen Immobilienmakler zu wenden kann man dennoch fündig werden. Oftmals ist es auch ratsam sich an die künftige Wohngemeinde zu wenden. Diese führen meistens eine Liste über leerstehende Wohnungen. Schulen und Bildung in der SchweizDie Schulzeit in der Schweiz beträgt acht bis neun Jahre und ist an den öffentlichen Schulen unentgeltlich. In der Berufsbildung kennt die Schweiz ein duales System mit Lehrbetrieben und ergänzendem Unterricht in Berufsfachschulen, welche tage- oder blockweise besucht werden. Es gibt auch spezialisierte Lehrwerkstätten und berufliche Vollzeitschulen mit praktischem Unterricht. Berufslehren werden - je nach Berufszweig - nach 2-4 Jahren mit einem national anerkannten Diplom abgeschlossen ("Eidgenössisches Berufsattest" oder "Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis"). Diese Art der Berufsbildung ist in der Schweiz sehr verbreitet: Rund 70 % der Jugendlichen fangen nach der obligatorischen Schulzeit eine sogenannte "Lehre" an. Sie erhalten eine gute qualifizierende Ausbildung, welche stark auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet ist. Führerschein in der SchweizWenn Sie in der Schweiz angekommen sind Können Sie im ersten Jahr mit Ihrem Führerschein normal weiterfahren. Spätestens dann aber müssen Sie diesen in eine schweizerische Fahrerlaubnis umtauschen. Für Führerscheininhaber der EU/EFTA-Staaten ist die Prozedur reine Formsache und mit Ausnahme von Berufsfahrern entfällt auch die sogenannte Kontrollfahrt.
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Montag, 06.02.2012

