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Das Basiskapital zum Auswandern

Da wären zunächst die eigentlichen Reisekosten, die man ja zunächst nur einmal hat. Die Reisekosten sind natürlich davon abhängig wo die Reise hingeht und ob Sie mit dem Flugzeug, dem Schiff oder mit dem eigenen PKW anreisen. Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, sollten Sie die Flugpreise einige Zeit lang beobachten um so natürlich einen möglichst günstigen Flug zu bekommen. In der Regel werden die Preise je nach Saison auch stark variieren. Hier sollte Ihre Planung im besten Fall schon beim gewünschten Abreisetermin anfangen um Geld zu sparen. Ist Ihre neue Wahlheimat z.B. ein klassisches Touristenziel, werden die Flugpreise in der Hauptsaison deutlich teurer sein.


Das gleiche gilt dann auch für die erste Unterkunft, wenn Sie für den Anfang auf ein Hotel oder eine Ferienwohnung angewiesen sind, werden auch hier die Preise in der Hauptsaison deutlich teurer sein. Timing ist also wichtig!

 

Dann die Kosten für den Papierkram. Schließlich brauchen Sie in der Regel einen Aufenthaltserlaubnis und meistens ja auch eine Arbeitserlaubnis. Einen großen Teil der damit verbundenen Kosten werden Sie schon in Ihrer alten Heimat zu bewältigen haben, sodass Sie einen recht guten Überblick über das Ihnen verbliebene Kapital haben. Dennoch werden wahrscheinlich auch in Ihrer neuen Heimat einige Verwaltungskosten auf Sie zukommen wie etwa Gebühren für Übersetzungen, Antragsgebühren für Visa oder auch die Umschreibung Ihres Führerscheins. Das gilt allerdings nicht wenn Sie innerhalb der EU bleiben. Hier gelten eigene Gesetze!

 

Unter Umständen sind Impfungen nicht nur sinnvoll sondern auch vorgeschrieben. Auch diese Kosten sind nicht außer acht zu lassen können jedoch mit ein wenig Vorbereitung reduziert werden. Dazu finden Sie in dem Artikel Impfungen für Auswanderer nähere Informationen.



Dazu kommen dann noch die Kosten die man so am Anfang hat. Für die Anfangskosten müssen Sie zunächst wissen ob Sie Ihr Hab und Gut aus vergangen Tagen mitnehmen wollen oder ob Sie sich mit einem Neuanfang auch neu einrichten. Manchmal ist es ohnehin sinnvoller sich nahezu komplett neu einzurichten, wenn die Transportkosten etwa den Wert der zu ersetzenden Gegenstände übersteigen würden. Einige Dinge sind leider unersetzlich weil Sie einen emotionalen Wert darstellen. Dafür gibt es aber auch wieder Alternativen wie etwa das Nachsenden per Post oder eine kleine Seekiste die erheblich preiswerter ist als ein ganzer Container. Für den Umzug mit einem Überseecontainer müssen schon mehrere tausend Euro einplanen. Ein sehr interessantes Angebot finden Sie in diesem Zusammenhang auf der Website www.umzug-uebersee.de.

 

Fahren Sie mit dem eigenen PKW, ist es sinnvoll auch gleich noch einen Anhänger hinten dranzuhängen und diesen mit den wichtigsten Sachen vollzupacken. Hier entstehen zunächst lediglich die Spritkosten und da wissen Sie wieder selbst am besten was Ihr Auto verbraucht.
Der nächste Wichtige Punkt ist die Unterkunft für den Anfang. Haben Sie bereits eine geeignete Unterkunft von hier aus anmieten können oder sind Sie auf ein Hotel für den Anfang angewiesen? Wie lange werden Sie voraussichtlich in einem Hotel wohnen müssen? Was kostet das ganze? Was ist wenn Sie in der Zeit für das Sie das Hotel gebucht haben keine neue Bleibe finden?

 

Um diese Fragen abzuklären und die damit verbundenen Kosten zu ermitteln müssen Sie sich zunächst mal mit dem lokalen Wohnungsmarkt auseinandersetzen. Sie müssen also in Erfahrung bringen was eine Wohnung oder ein Haus im Durchschnitt kostet und rausfinden wie groß das Angebot in Ihrer Preisklasse ist. Es bringt nichts wenn Sie im Internet ein günstiges Haus gefunden haben und das restliche Angebot ganz deutlich davon abweicht. Versuchen Sie einen realistischen Mittelwert zu finden und vergessen Sie nicht die Nebenkosten mit einzuplanen.

 

Wollen Sie gleich zu Beginn ein Haus kaufen, vergessen Sie hierbei nicht die Maklerkosten und unter Umständen anfallende Steuern und Gebühren mit einzubeziehen.


Weiterhin ist es je nachdem ob und wie gut Sie die Sprache schon beherrschen unter Umständen sinnvoll einen Sprachkurs vor Ort zu belegen. Auch diese Kosten sollten Sie, selbst wenn Sie noch nicht sicher sind ob es wirklich nötig sein wird, mit einkalkulieren.

 

Dann wären da noch die ersten Anschaffungskosten wie neue Möbel, die wichtigsten Küchenutensilien und Elektrogeräte, weil je nachdem Ihre alten Geräte in der neuen Heimat gar nicht funktionieren. Hier stellt sich auch wieder die Frage ob Sie Ihr Auto mitnehmen oder nicht und wenn, ob das auch Sinn macht. In fast ganz Südamerika werden z.B. horrende Zölle auf die Einfuhr von Gebrauchtwagen erhoben werden sodass es sich in der Regel nicht lohnen wird ein Fahrzeug dorthin mitzunehmen. Obendrein ist es speziell dort auch so, dass die Autos zudem noch relativ teuer sind. Ein Blick auf den lokalen Automarkt sollte also nicht schaden.