Erfahrungsbericht Uruguay 10 Tage Aufenthalt im Oktober 2009 – Gesamtkosten für 2 Personen inkl. Essen gehen, Einkaufen, Leihwagen usw. ca. 2500€ (geht natürlich auch günstiger)
Anreise mit der IBERIA via Buenos Aires Mit der spanischen Fluggesellschaft IBERIA fliegt man wohl am günstigsten nach Uruguay. Es gibt allerdings des Öfteren sehr günstige Flüge nach Buenos Aires / Argentinien die sich lohnen. Von dort aus fährt man dann mit dem Schiff und oder Reisebus nach Uruguay. Der Ticketpreis von rund 45 € pro Fahrt und pro Person und die Taxifahrt vom Flughafen zur Fähre (hin und zurück ca. 50€) muss man natürlich auf den Flugpreis mit drauf rechnen. Außerdem ist der Zeitaufwand recht hoch. Fährt man mit der Fähre nach Colonia und dann mit dem Bus weiter nach Montevideo hat man nochmals eine Reisezeit von 4 Stunden. Dazu kommt ja dann auch noch die Taxifahrt vom Flughafen zur Fähre die wenn kein Stau ist nochmals gute 30 Minuten dauert. Ein Flugticket nach Buenos Aires muss also deutlich preiswerter sein als nach Montevideo damit sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt. Zur Website von IBERIA: IBERIA Flugangebote nach Südamerika Zur Website von Buquebus: www.buquebus.com Fazit: In unserem Fall hat sich der Umweg über Buenos Aires finanziell nicht gelohnt. Außerdem ist IBERIA fliegen wie Schuhkarton fahren! Die Maschinen sind sauber und sicher jedoch insgesamt etwas unkomfortabel bei so einem langen Flug. Unterkunft in MontevideoDas Apart Hotel Bremen in Montevideo eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für Erkundungstouren. Mit einem Preis von 50US$ für 2 Personen pro Übernachtung ist das Hotel sehr preiswert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man hier deutsch spricht. Die Apartments sind mit allem ausgestattet was man braucht. Man hat eine kleine Küche mit allem was man braucht um sich selbst zu versorgen, eine Schreibtisch und kostenlosen Internetzugang und eine kleine Essecke. Bad mit Dusche versteht sich von selbst, und ein Bett sowieso. Das Hotel ist relativ einfach aber dafür sauber. Das freundliche Reinigungspersonal kommt mit Ausnahme von Sonntagen täglich und sorgt für das nötige Wohlbefinden. Um 18 Uhr öffnet die Gaststätte des Hotels wo man in angenehmer Atmosphäre ein kühles Bier bekommt und dazu sehr gut essen kann. Auch das sympathische Wirtsehepaar spricht gut deutsch und ist immer für ein Schwätzchen zu haben. Außerdem trifft man natürlich immer einige deutsche hier mit denen man sich sehr gut unterhalten kann. Einzig und allein die Lage des Hotels ist nicht wirklich die Beste. Das Hotel befindet sich am Rande des Obdachlosen und Drogenviertels von Montevideo. Dennoch kann man sich hier frei und sicher bewegen. Fazit: Das Apart Hotel Bremen eignet sich nahezu perfekt um einen kleinen Eindruck vom Leben in Uruguay zu bekommen und darüberhinaus den ein oder andern Kontakt zu knüpfen.
Adresse vom Apart Hotel Bremen:
| Dr. Aquiles Lanza 1168 1100 Montevideo - Uruguay
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Tel: (+598 2) 900 96 41 |  | | Website vom Apart Hotel Bremen: | www.bremenmontevideo.com
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Anmerkung: Bei der Buchung über das Anmeldeformular der Website hatte ich seinerzeit keine Bestätigung erhalten. Das Problem scheint es wohl des Öfteren zu geben, daher empfiehlt es sich die Buchung telefonisch abzuklären. Einkaufen in UruguayUnsere täglichen Besorgungen haben wir in einem der nahegelegenen Supermärkte gemacht. Was einem als erstes Mal ins Auge sticht ist die doch ungewöhnlich eigeschränkte Auswahl an Produkten. Ein großer Supermarkt hat hier im etwa die Ausmaße eines REWE XL wie wir ihn aus Deutschland kennen. So richtig große Shoppingcentren gibt es überhaupt nicht! Preislich gesehen würd ich sagen das sich bei den meisten Produkten kein großer Unterschied zu den uns hier bekannten Preisen existiert. Auch Sonderangebote sucht man hier meist vergeblich und wenn man mal eins entdeckt sollte man sich um Geld zu sparen reichlich damit eindecken. Im Großen und Ganzen gibt es sowieso nur eine Hand voll Supermärkte und somit fehlt natürlich auch der Wettbewerb untereinander.
Richtig teuer wird hingegen bei Importwaren oder Konserven. Überhaupt alles was in Dosen angeboten wird ist Irrsinnig teuer. Eine kleine Dosen Bohnen kostet beispielsweise knapp 4€ oder darf´s vielleicht eine preiswerte Tiefkühlpizza für 3€ sein?
Deutlich günstiger kommt man dafür bei Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt oder bei Fleisch vom Fleischer weg.
Wirklich angenehm sind dafür die Ladenöffnungszeiten. Beinah jedes Geschäft hat wenigstens bis 22 Uhr geöffnet und wenn das mal nicht reicht bekommt man fast rund um die Uhr alle möglichen Kleinigkeiten oder auch Getränke und Tabakwaren in einem der kleineren Lädchen die es in so gut wie in jeder Straße gibt. Übrigens auch direkt gegenüber vom Hotel Bremen. Nur so nebenbei, die Getränke dort kosten das gleiche wie im Supermarkt, aber von dort aus ist der Weg natürlich nicht soweit, was einem das Tragen der Tüten, die man hier bei jedem Einkauf zu dutzenden dabei bekommt erleichtert.
Was ich persönlich ganz lustig fand! Auch in Uruguay gibt es sowas wie Payback…. Nur eben auf die einzelnen Geschäfte bezogen. Die „Tarjeta Mercado“ also der Supermarkt –Karte nach der man bei jedem Einkauf gefragt wird.
Fazit: Man bekommt in Uruguay letztendlich alles was man möchte und das beinah rund um die Uhr aber ein Paradies für Schnäppchenjäger ist das ganz sicher nicht. Leistungsschopper die auf riesige Einkaufspaläste stehen sollten sich an den Gedanken gewöhnen mit dem Flugzeug zum nächsten Shoppingcenter zu reisen.
Mit dem Auto durch UruguayFür eine Woche Leihwagen, ohne km-Begrenzung und Vollkaskoversichert, haben wir 200US$ auf den Tisch legen müssen. Die Buchung wurde völlig unkompliziert vom Hotel geregelt. Das Fahrzeug – Fiat Uno – war in einem einwandfreien Zustand und hat uns zuverlässig überall hingebracht. Das Fahren selbst in Uruguay war eigentlich relativ unkompliziert. Die Vorfahrtsregelung unterscheidet sich zum Teil von unserer und der Verkehr in Montevideo ist vielleicht etwas dichter aber auch nicht mehr als in deutschen Großstädten. Die Straßen sind verhältnismäßig gut ausgebaut und weigehend Asphaltiert. Teilweise sind die Hauptverbindungstraßen kostenpflichtig, jedoch immer nur dann wenn man von einem Department ins nächste fährt. Dort stehen dann kleine Mautstellen wo man 50 Pesos (ca. 1,70€) bezahlt und dann hat man wieder freie Fahrt. Bis zum nächsten Department! Zum Tanken fährt man an die Tankstelle, dreht das Fenster runter und sagt nur „lleno por favor“ (voll machen bitte) und schon füllt der freundliche Tankwart, den man hier auch aus dem Fenster heraus bezahlt, den Tank wieder auf. Man muss also nicht mal das Fahrzeug verlassen um zu tanken. Der Liter Benzin kostet hier übrigens umgerechnet knapp 1€. Alternativ zum Leihwagen kommt man auch überall mit dem Bus hin. Der Bus ist ohnehin das gängige Verkehrsmittel in Uruguay und sehr günstig. Einziger Nachteil sind die deutlich höheren Fahrtzeiten und man ist eben ein wenig unflexibler.
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